Anodenblätter

Alle Anodenblätter aus Blei und Bleilegierungen werden nach einem bei JL Goslar entwickelten Walzverfahren hergestellt. Gegenüber herkömmlich gegossenen Anoden ergeben sich Vorteile, die den Elektrolyseprozess effizienter und wirtschaftlicher machen:

• höhere Dichte
• geringere Porosität
• definierte Kornstruktur
• geringere Kriechneigung
• höhere Leitfähigkeit
• höherer Widerstand gegen Passivierung
• geringeres Sauerstoffüberpotenzial

Damit besitzt eine gewalzte Anode eine optimale Korrosionsbeständigkeit, Verformungsstabilität und Energieeffizienz.

Die damit verbundene lange Lebensdauer der Anode führt zu höherer Produktivität und geringeren Betriebskosten.

Zusätzlich behandeln wir die Anodenblätter auf Kundenwunsch im ABG-Verfahren.

Durch die schnellere Ausbildung der notwendigen PbO2- und MnO2-Schichten erreicht die Anode innerhalb kürzester Zeit ihre volle Kapazität und hilft dem Elektrolysebetreiber, seine Anlage auf höchsten Produktionsniveau zu betreiben.

JL Goslar ist in der Lage, alle geforderten Anodenblattmaße herzustellen. Ergänzt wird das Produktportfolio durch Blattausschnitte zur Verbesserung der Anströmung oder Erhöhung der Stromdichte und zur Befestigung von Abstandhaltern.

Alle Fertigungsschritte werden mit höchster Präzision, absolutem Qualitätsbewusstsein und großem technischen Know-how durchgeführt.

Um unseren Kunden beim Transport wie beim Wechsel ein komfortables Handling der Anoden zu ermöglichen, stellen wir uns auf jedes Bedürfnis ein.

Wir liefern funktionelle Lösungen, von der Verpackung auf Transportpaletten bis hin zu Transportgestellen.

Anodenköpfe

Ebenso wie die Anodenblätter werden auch die Tragestangen der Anoden nach den spezifischen Kundenwünschen gefertigt. Nach der Reinigung der Kupferstangen folgen die Verzinnung und eine mehrere Millimeter starke, homogene Verbleiung.

Unsere Art der Fertigung gewährleistet die bestmögliche metallische Bindung zwischen Kupferstange und Bleimantel.

Damit erreichen wir einen langjährigen Korrosionsschutz gegen aggressive Säurenebel und einen effizienten Stromfluss.

Die Anbindung des Anodenblattes an die homogen verbleite Kupfertragestange erfolgt über eine doppelseitige Bleikehlnaht (1) oder über das Anschweißen des Anodenblattes an eine angegossene Materialfahne als Stumpfnaht (2). Eine weitere Möglichkeit ist das Einlassen des Anodenblattes in die tauchverbleite Kupfertragestange (3).